BNE-Journal: Bericht über die menschliche Entwicklung 2004. Kulturelle Freiheit in unserer Welt der Vielfalt

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Online-Magazin "Bildung für nachhaltige Entwicklung"




Bericht über die menschliche Entwicklung 2004. Kulturelle Freiheit in unserer Welt der Vielfalt

BildanfangCover des Berichts über die menschliche Entwicklung 2004Cover des Berichts über die menschliche Entwicklung 2004 © Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)Bildende

Herausgeber der deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), UNO-Verlag 2004, 318 Seiten, Paperback, ISBN 3-923904-57-6, (2004: 27,90 €)

In unserer von Vielfalt geprägten Welt haben mehr als zwei Drittel aller Länder Minderheitengruppen, die über zehn Prozent ihrer Bevölkerung ausmachen. Und fast eine Milliarde Menschen gehören Gruppen an, die irgendeiner Form von Ausgrenzung unterworfen sind. Der Bericht 2004 legt dar, dass Staaten aktiv multikulturelle politische Handlungskonzepte entwickeln müssen, um die Diskriminierung aus kulturellen Gründen - Religion, ethnische Zugehörigkeit oder Sprache - zu verhindern. Nicht Unterdrückung, sondern die Erweiterung kultureller Freiheiten ist die einzige tragfähige Handlungsoption, um Stabilität, Demokratie und menschliche Entwicklung innerhalb von Gesellschaften und gesellschaftsübergreifend zu fördern.

Kulturelle Freiheit sollte als grundlegendes Menschenrecht und als Voraussetzung für die Entwicklung der immer vielfältigeren Gesellschaften des 21. Jahrhunderts verstanden werden. Dies fordert der Bericht über die menschliche Entwicklung 2004 in einer wegweisenden, weltweiten Untersuchung zur Identitätspolitik. Die Freiheit der Menschen, ihre Identität zu wählen und diese Wahl auszuüben, ohne dabei Diskriminierung oder Benachteiligung ausgesetzt zu sein, ist in ihrem Leben von entscheidender Bedeutung. Überall auf der Welt machen die Themen, die in diesem Bericht mit dem Titel "Kulturelle Freiheit in unserer Welt der Vielfalt" diskutiert werden, regelmäßig Schlagzeilen. Wie soll man die verschiedenen Aspekte der Multikulturalität - Rasse, Religion und ethnische Zugehörigkeit - steuern? Wie kann man Vielfalt fördern und daraus Nutzen ziehen, anstatt sie zu unterdrücken? Und wie soll man Integration, demokratische Werte und wirtschaftlichen Fortschritt fördern und nicht Ausgrenzung, ethnische oder religiöse Konflikte und potenziellen wirtschaftlichen Ruin?

Der Bericht über die menschliche Entwicklung legt dar, dass Staaten aktiv multikulturelle Handlungskonzepte entwickeln müssen, um Diskriminierung aus kulturellen Gründen - sei es wegen Religion, ethnischer Zugehörigkeit oder Sprache - zu verhindern. Der Bericht zeigt, dass Vielfalt für Nationen keine Bedrohung, keine Ursache eines unvermeidbaren "Zusammenpralls der Kulturen" und kein Hindernis für Entwicklung darstellt. Vielmehr ist kulturelle Vielfalt ein zentraler Aspekt menschlicher Entwicklung.

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